Kirche Kirchworbis

Sankt Martin (Kirche)

Die erste Kirche stammt in geringen Teilen aus dem Spätmittelalter bzw. aus dem Jahre 1617. Dieser wurde 1694 ein Turmaufsatz hinzugefügt. Darauf folgte ein aufwendiger Umbau der in Teilen mit einem Neubau einherging. 1913/1914 kam der Erweiterungsbau mit Querhaus, Chor, und Sakristei. In den Jahren 1962 und 1988 erfolgten Renovierungen. Nach der Wende erfolgte 2005 die umfangreiche Dach- und Turmsanierung, 2011 die Teilsanierung Kirchendach, 2013 Begasung des Kircheninnenraumes und 2015/2016 die Kircheninnenraum- und Dachsanierung. Die Kirche ist ein großvolumiger Gebäudekomplex der in seinem Neubau einem Neubarocken Stil entspricht. Im Altbau wurden barockisiernde Elemente hinzugefügt.
Der Hochaltar entstand um 1913. Die Skulpturen entstanden um 1735. Das Deckenbild von August und Ferdinand Kolb (Fulda) ist eine vielfigurige Darstellung von Heiligen. Die Darstellung des Hl. Valentin (Holz) stammt aus der Mitte des 15. Jh.
Das Patronatsfest zu Ehren des hl. Martin wird am Sonntag vor- bzw. nach dem 11.11. begangen.
Das Patronatsfest zu Ehren der hl. Maria Magdalena wird am Sonntag vor bzw. nach dem 24.07. begangen.


Sankt Valentin (Kapelle)

Die Kapelle wurde 1734/35 auf der Stelle eines Vorgängerbaus errichtet. Im Jahre 1984 erfolgte die erste Renovierung. Darauf 2002/2003 die Innen- und Außensanierung und 2012 die Turmsanierung. Die Kapelle ist ein auf einem Sockel errichteter achtseitiger Bau mit Rundbögen und einem Pyramidendach.
Das Patronatsfest zu Ehren der hl. Valentin wird am 14.02. mit einer Messe in der Kapelle begangen.


Quellenangabe: Internet, „Die Kirchen im Eichsfeld“ erschienen Mecke Druck und Verlag Duderstadt 2011, Bischöfliches Bauamt Heiligenstadt
Kurzfassung wurde auf Grundlage der angegebenen Quellen erstellt von Wolfgang Kolitsch im Auftrag der Pfarrei Sankt Antonius Worbis im Mai 2017.

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