Kirche Gernrode

Sankt Stephan (Kirche)

1654-1657 Bau einer neuen Kirche. Daraufhin folgte auch der Neubau des Turmes, der jedoch erst 1688 vollständig fertiggestellt wurde. Im Jahre 1720/1740 wurde das Tonnengewölbe mit den bis heute erhaltenen Bauern-Malereien mit der Darstellung der Krönung Mariä“, Heilige und Erzengel in Wolkennischen versehen. Daraufhin folgte im Jahr 1826 der Innenausbau mit der Empore. Wegen des akuten Platzmangels erfolgte im Jahr 1931 die Vergrößerung der Kirche, hier wurden an die alte Kirche samt Turm, die beiden Seitenemporen, der Chor, die Taufkapelle und die Sakristei in Kreuzform hinzugefügt. Im Jahre 1933 erfolgte der Abbruch des alten Kirchturmes, dieser wurden durch einen neuen niedrigeren, zur Breite des Kirchenschiffes entsprechenden ersetzt. 1990 und 2006 fanden Innenerneuerungen statt, 2011 die Teilsanierung der Kirchmauer und 2014 die Erneuerung der Kirchtreppe.
Der Hochaltar stammt vermutlich aus dem Zisterzienserkloster Reifenstein und die Altarbilder „Kreuzigung“ und „Maria Verkündigung“ aus dem 18. Jh.
Das Patronatsfest zu Ehren des hl. Stephanus wird am 1. Wochenende im August mit Festhochamt und anschließender Sakramentsprozession gefeiert. Das Kirchweihfest wird am 3. Sonntag Oktober unter Mitwirkung der Kirmesburschen gefeiert.


Klus „14 Heiligen“ (Hausener Klüschen)

Nach Abbruch des Vorgängerbaues aus dem Jahre 1815 wurde 1910 mit dem Neubau begonnen. Die Einweihung der Kapelle zu Ehren der Vierzehn Nothelfer fand am 21. Mai 1911 statt.


Quellenangabe: Broschüre: Die Dorfkirche in Gernrode/Eichsfeld; Buch: Gernrode: Ein Eichsfeld-Dorf an der Wipper; www.st-stephan-gernrode.de, „Die Kirchen im Eichsfeld“ erschienen Mecke Druck und Verlag Duderstadt 2011, Bischöfliches Bauamt Heiligenstadt, Festschrift zum Jubiläum 2011
Kurzfassung wurde auf Grundlage der angegebenen Quellen erstellt von Wolfgang Kolitsch im Auftrag der Pfarrei Sankt Antonius Worbis im Mai 2017.

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