Kirche Breitenworbis

Sankt Vitus (Kirche)

Die Kirche wurde 1681-1685, nach den Plänen des ital. Baumeisters Antonio Petrini, auf den Fundamenten einer Vorgängerkirche und eines heidnischen Opferplatzes errichtet. Im Jahre 1692 erfolgte die Innenausgestaltung der Kirche, besondere Beachtung gilt dem Deckengemälde welches unter Denkmalschutz steht. Die Bewohner des Ortes beschafften 1708 eine neue Orgel die auf Grund von Fehlern bei der Reparatur im Jahre 1875 vollständig erneuert wurde. Diese führten auch 1851-1856 auch die Errichtung des oberen Mannhauses durch und setzten die Orgel nach oben. Im Jahre 1861 wurde der Turm samt Turmuhr erneuert. Eine Innensanierung erfolgte im Jahre 1935, hier wurden der Holzfußboden eingebaut und neue Bänke beschafft. In den Jahren 1922 und 1956 wurden jeweils neue Glocken eingebaut. 1966 wurden die Malereien in der Kirche restauriert. 1967 erfolgte die Restauration der Orgel. 1972 und 2001 Neuverschieferung des Kirchturmes. 1980 fand die große Renovierung der Kirche statt, dieser fiel z.B. auch der Holzboden aus dem Jahre 1935 zum Opfer. 2016 wurde ein neues Geläut geweiht und eingebaut.
Die Kirche ist ein einheitlich-kompakter Saalbau im schlichten Barockstil Petrinis. Im Innenraum sind der Hochaltar und der Zelebrationsaltar von Bedeutung. Eine Besonderheit ist das unter Denkmalschutz stehende Deckengemälde Das älteste Klüschen (Bildstock) des Ortes ist wohl das "Meisklüschen" auf halbem Wege zwischen Breitenworbis und Gernrode. Der Name "Meis" ist eine Verstümmelung von Jeremias und erinnert daran, daß es von Jeremias Grosse, der 1698 starb, errichtet wurde.
Das Patronat des hl. Vitus wurde von der Vorgängerkirche übernommen, sein Fest ist am 15. Juni, nur ist es in Breitenworbis Brauch erst eine Woche später zu feiern.


Quellenangabe: Internet Kirche.battern.de, „Die Kirchen im Eichsfeld“ erschienen Mecke Druck und Verlag Duderstadt 2011, Bischöfliches Bauamt Heiligenstadt
Kurzfassung wurde auf Grundlage der angegebenen Quellen erstellt von Wolfgang Kolitsch im Auftrag der Pfarrei Sankt Antonius Worbis im Mai 2017.

Neuigkeiten